Brautsträuße waren in der Renaissance reine Duftsträuße.
Mangelnde Körperhygiene und exzessiver Weihrauch-Einsatz
ließen Bräute in Kirchen sonst ohnmächtig werden.

8 Gedanken zu “

  1. Avatar von kunterbunt79 kunterbunt79

    wieder mal was gelernt

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  2. Da die Menschen sich nicht wuschen, also die meisten nicht, roch es in Raeumen oder auch in Schloessern zum Teil bestialisch. Die Edelleute trugen dann sogenannte Duftkugeln bei sich, diese waren mit wohlriechenden Pflanzen gefuellt. Die Edelleute hielten sie sich einfach unter die Nase.

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  3. Avatar von christahartwig christahartwig

    Ich verstehe das nicht wirklich. Ich meine, dass es damals überall ziemlich gestunken haben muss, ist schon klar, aber gingen die Bräute vor der Hochzeit nicht auch zur Messe – ohne ins Ohmfass zu fallen? Und wie blieb die restliche Hochzeitsgesellschaft bei Besinnung? Oder kam es daher, dass die Weihrauchgefäße direkt vor der Nase der Braut geschwenkt wurden? Das mussten die Messdiener aber auch ertragen. – Du siehst, ich lasse das wieder nicht so ohne weiteres durchgehen, dass jemand schwächelt. 🙂

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